Berchtesgaden fühlt sich an wie ein Stück Alpenkino, nur ohne Leinwand. Zwischen Felswänden, stillen Seen und alten Mauern landest du an Orten, die nach Abenteuer, Ruhe und bayerischer Gemütlichkeit schmecken. Natur beeindruckt hier lautlos, Geschichte schwingt einfach mit. In kleinen Momenten, auf Stegen, an Ufern oder vor Zwiebeltürmen, sammelt sich das Bayerngefühl ganz von allein. Du lässt dich treiben und findest Highlights an jeder Ecke.


Berchtesgaden Zentrum: Königliches Schloss

Mitten im Ort steht das Königliche Schloss wie ein stiller Wächter über dem Schlossplatz. Hinter den Mauern blitzen Prunkräume, Holzvertäfelungen und feine Details auf, als hätte jemand die Zeit angehalten.

Nebenan läutet die Stiftskirche den Tag ein, im Rosengarten wird es plötzlich leicht. Ein paar Schritte, ein Blick Richtung Berge, und du fühlst dich kurz königlich. Auf dem Platz klingt jedes Gespräch ein bisschen feiner, als wäre es höfisch.


Schönau am Königssee: Königssee

Der Königssee glänzt so klar, dass selbst die Berge zweimal auftauchen. Lautlos gleitest du im Elektroboot über das Wasser, während die Felswände näher rücken und das Echo kurz die Hauptrolle übernimmt.

In St. Bartholomä wirkt alles wie gemalt, direkt unter der Watzmannwand. Später wird es am Obersee noch ruhiger, und du nimmst dieses Grün einfach mit in den Tag. Am Ufer sitzt du später, schaust aufs Wasser, alles wird ruhig.


Ramsau bei Berchtesgaden: Wimbachklamm

In der Wimbachklamm wird aus einem Spaziergang ein kleines Staunen. Auf den Stegen hörst du das Wasser, bevor du es siehst, und dann stürzt es in Kaskaden zwischen moosigen Wänden hinab.

Die Luft ist kühl, die Gischt prickelt, und jeder Schritt klingt nach Wildbach. Oben öffnet sich das Tal plötzlich, als würde die Klamm dir die Tür zur Weite aufhalten. Die Felsen glänzen dunkel, und der Alltag fällt ab.


Schönau am Königssee: Jenner

Der Jenner schenkt dir Ausblicke, die du am liebsten einrahmen würdest. Mit der Bahn schwebst du hinauf, und oben liegt der Königssee tief unten wie ein blaues Versprechen.

Ein kurzer Weg führt zur Plattform, dann stehen Watzmann und Gipfelwelt parat. Wer Lust hat, folgt den Pfaden zu Almen und Kanten, und nimmt diese Höhenluft mit zurück ins Tal. Wenn der Wind über die Kante streicht, klingt das wie Freiheit.


Berchtesgadener Alpen: Nationalpark Berchtesgaden

Im Nationalpark Berchtesgaden wirkt die Natur so, als dürfte sie endlich einfach machen. Wälder, Felsen und Almen wechseln sich ab, und irgendwo kreist vielleicht ein Steinadler über dir.

Die Wege führen mal sanft, mal wild, immer mit diesem Gefühl von Ursprünglichkeit. Zwischen Zauberwald und Bergbächen wird es still im Kopf, und du merkst, wie gut echte Landschaft tut. Zwischendurch riecht es nach Fichte, und ein Bachbett klappert leise.


Obersalzberg: Kehlsteinhaus

Das Kehlsteinhaus klebt oben am Berg, als hätte es jemand dorthin gesetzt, um die Aussicht zu bewachen. Die Fahrt hinauf ist schon Teil des Erlebnisses, und der alte Aufzug fühlt sich an wie ein Sprung durch die Zeit.

Oben wartet die Terrasse mit Blick über Gipfel, Täler und weit hinaus. Bei einer Pause spürst du Geschichte und Höhenluft zugleich. Der Himmel wirkt näher, und du bleibst automatisch länger stehen.


Ramsau: Pfarrkirche St. Sebastian

Ramsau wirkt wie ein Postkartenmotiv, das plötzlich real geworden ist. Die Pfarrkirche St. Sebastian steht am Wasser, die Ache rauscht, und dahinter stapeln sich die Berge zu einer perfekten Kulisse.

Von der kleinen Brücke aus passt alles zusammen, ganz ohne Mühe. Danach locken Wege Richtung Hintersee, und in den Gasthäusern sitzt du so, als wäre die Zeit langsamer. Vor der Kirche spiegelt sich oft das Licht, als würde es posieren.


Oberhalb von Berchtesgaden: Maria Gern

Maria Gern liegt oberhalb von Berchtesgaden, ruhig und ein bisschen entrückt. Die Wallfahrtskirche leuchtet hell zwischen Wiesen, und der Watzmann schaut wie ein stiller Riese darüber. Die Straße schlängelt sich hinauf, vorbei an Höfen und Blicken ins Tal.

Drinnen flackern Kerzen, draußen wartet eine Bank für den Moment, in dem du einfach nur schaust. Wenn die Glocken klingen, wird es kurz ganz still. Danach schmeckt die Aussicht noch besser.


Berchtesgadener Alpen: Der Watzmann

Der Watzmann ist mehr als ein Berg, er ist die Signatur der Region. Seine Zacken stehen im Himmel, streng und schön, und die alte Sage klingt plötzlich gar nicht mehr weit weg.

Du musst ihn nicht bezwingen, um ihn zu spüren. Am Königssee, vom Jenner oder aus Maria Gern begleitet er dich wie ein mächtiger Hintergrund, der jeden Ausflug größer macht. Abends wird er grau-rosa, und Bayern wirkt plötzlich riesig.


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